03. Oktober 2017

Unsere Schüler stärken die Demokratie

Bundestagswahl webIm Juni war das Haus Rissen bei uns zu Gast und machte Werbung für ihr Wahlhelfer-Programm, in dem es darum geht, Erstwähler für die Tätigkeit des Wahlhelfers zu gewinnen. Christian Egbering erklärte unseren Oberstufenschülerinnen und -schülern, was Programmteilnehmer tun müssen und welche Bedeutung diese Tätigkeit für jeden selbst und die ganze Gesellschaft hat.

Man selbst kann mit so einer Referenz in Bewerbungen glänzen, aber was noch viel wichtiger ist, ist, dass man demokratische Prozesse in unserem Land aktiv unterstützt.

Die Resonanz war überraschend groß: über zwanzig Schülerinnen und Schüler schrieben sich für das Programm ein und lernten an einem ganzen Wochenende kennen, wie es am Tag der Bundestagswahl im Wahllokal hinter den Kulissen zugeht.

Am 24.9. war es dann so weit: 20 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Helmuth Hübener machten ihrem Namensgeber alle Ehre und waren daran beteiligt, dass die Bundestagswahl auch in Hamburg reibungslos über die Bühne ging.

Wir danken unseren Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement:

Unsere Wahlhelfer:

Sarah Lee Bruhn, Kaj Klocke, Sadya Salihou, Denise Beckmann, Isabel Konadu, Selaichah Niaz, Manmohit Singh, Louis Rucks, Brendan Liehr, Mieraf Köber, Amanda Braho, Johanna Kulamahan, Miriam Gaye, Christopher Chen, Esma Cinar, Denis Johnson, Niklas Köpps, Rahim Basdemir, Leon Wullbrand und Patrick Marciszewski.

Wahltag

Wie alle unschwer mitbekommen haben, war der 24.09.2017 für uns Deutsche ein politisch wichtiger Tag. Vor allem für mich war der Tag besonders. Zum einen, weil ich das erste Mal wählen durfte und zum anderen, weil ich gleichzeitig als Wahlhelferin tätig sein durfte.

Wie ich dazu gekommen bin? Uns wurde das Angebot gemacht und ich war mit dem Thema Wahlen nicht vertraut. Das hat mein Interesse geweckt.

In den Sommerferien habe ich eine sogenannte Ausbildung als Wahlhelferin absolviert, welche zwei Tage dauerte. Da wurden wir mit den Parteien und dem Thema Politik vertraut gemacht. Ich fand diese zwei Tage sehr aufregend, da man unterschiedliche Menschen kennengelernt hat, aber auch, weil man sich mit Themen auseinandersetzt, mit denen man im Alltag nicht in Kontakt kommt.

Während der Ausbildung musste man sich an Wahllokalen bewerben oder wurde zugewiesen. Ich war im Gymnasium Oberalster eingeteilt, wo meine Schicht um 13:45 Uhr begann. Dort lernte ich die weiteren Wahlhelfer kennen, die deutlich älter waren, doch trotz allem habe ich mich super mit denen verstanden, weshalb auch eine gute Atmosphäre herrschte.

Meine Aufgabe war im ersten Teil das OK für das Einwerfen des Wahlzettels zu geben. Später musste ich kontrollieren, ob der Wähler schon gewählt hatte oder ob die Person da ist. Dies wurde anhand eines Kreuzes bestätigt. Konzentration und saubere Arbeit waren gefragt, damit es später beim Auszählen einfacher ist. Nach 18 Uhr haben wir alles ausgezählt, wobei man viel Geduld braucht, da man alles sorgfältig per Hand zählen musste. Gegen 20 Uhr waren wir endlich fertig.

Ich würde diese Tätigkeit weiterempfehlen. Es ist eine neue Erfahrung und so etwas ergibt sich eben nicht so häufig. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich viel dazu gelernt. Ich würde es gerne wieder machen wollen.

Amanda Braho

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