07. Juni 2021

Von Tel Aviv nach Barmbek - Sally Perel


SallyPerel web„Wir müssen den jungen Menschen von der Geschichte 
erzählen, damit sie sich nicht wiederholt.“

Mehr Teilnehmer*innen an einer Videokonferenz hatten wir bislang noch nie.

Während der Holocaust-Überlebende Sally Perel seine Lebensgeschichte erzählt, hören über 600 Schüler*innen der Helmuth Hübener Stadtteilschule zu. Sally berichtet von seiner Jugend, in der er sich mit 14 Jahren von seinen Eltern verabschieden und seine jüdische Herkunft verstecken musste, um nicht von den Nazis umgebracht zu werden. Der Autor versucht den Schüler*innen zu vermitteln, wie groß seine Angst war, entdeckt zu werden, weil er ein Doppelleben als Jude und Hitlerjunge führte und wie er sich dabei fühlte – und bis heute noch immer fühlt – zwei Identitäten in sich zu tragen.

Für beide Seiten ganz besonders war die Möglichkeit, Fragen über den Chat zu stellen. Die Schüler*innen wollen wissen, wie sich Sally gefühlt habe, als der Krieg zu Ende war und ob er wüsste, was mit seinen Eltern passiert ist.

Um die Botschaft von der Wichtigkeit eines friedvollen Zusammenlebens zu vermitteln, stellt sich der 96-Jährige Sally allen Herausforderungen im Umgang mit MS Teams und nimmt sich die Zeit, alle Fragen zu beantworten.

Dafür und für dieses unvergessliche Erlebnis möchten wir uns ganz herzlich bedanken! 

 

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